Stichtag Autoversicherung

Es ist wie Weihnachten, Ostern oder der eigene Geburtstag: Immer zu einem festen Termin im November erhalten Sie von Ihrer Autoversicherung die Beitragsrechnung für das kommende Versicherungsjahr. Und jedes Jahr aufs Neue kommen mehr oder weniger bekannte Versicherungen daher und versprechen Ihnen, wie günstige die Autoversicherung bei ihnen ist und dass Sie mehrere hundert Euro im Jahr sparen können, sollten Sie den Vertrag dort abschließen.

Dabei ist gar nicht einmal gesagt, dass Ihnen jede Versicherung einen günstigeren Beitrag anbieten kann. Denn das zu versichernde Fahrzeug ist das eine Kriterium für die Beitragsberechnung; Sie als Fahrzeughalter sind das andere. Und schlussendlich ist auch die Frage, wie Ihr Auto versichert ist bzw. wie Sie es in Zukunft versichern wollen.

Denn neben der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung haben Sie die Möglichkeit, wahlweise eine Voll- oder Teilkaskoversicherung abzuschließen. Für Neufahrzeuge empfiehlt sich ganz sicher für die ersten beiden Jahre eine Vollkaskoversicherung; danach ist die Teilkasko vollkommen ausreichend. Ist Ihr Fahrzeug älter als acht Jahre, dann können Sie auf die Kaskoversicherung sogar verzichten. Denn letztlich zahlt Ihnen die Autoversicherung bei einem Schaden nur den Zeitwert und der ist bei einem älteren Fahrzeug nun einmal naturgemäß niedriger als bei einem Neuwagen.
Stellt sich letztlich die Frage nach der Berechnung der Prämie. Die Haftpflicht richtet sich ausschließlich nach Ihrem Fahrzeugtyp und der Region, in der Sie Ihr Fahrzeug angemeldet haben. Gleiches gilt für die Teilkasko. Der so genannte Schadensfreiheitsrabatt, bei Sie für jedes unfallfrei gefahrene Beitragsjahr eine günstigere Einstufung erfahren, unterbleibt im Gegensatz zur Vollkasko bei der Teilkaskoversicherung. Insofern können Sie die Höhe der Prämie nur insoweit beeinflussen, in dem Sie eine höhere Selbstbeteiligung wählen.

Sollten Sie den Entschluss für einen Kfz-Versicherungswechsel gefasst haben so muss Ihr Kündigungsschreiben spätestens zum letzten Werktag bei Ihrer bisherigen Versicherung eingegangen sein. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und hat als E-Mail keine rechtliche Wirkung.

Die Riester Rente

Eine private Vorsorge wird immer wichtiger, da die gesetzliche Rente immer niedriger ausfällt. Der ehemalige Sozialminister Walter Riester hat die Riester-Rente entwickelt als das Rentenniveau von 70 auf 67 Prozent des durchschnittlichen Netto-Einkommens der Rentenversicherten abegesenkt wurde. So sollte diese Zusatzrente die Einbußen auffangen. Die vorhandene Lücke in der Altersversorgung kann zwar in der Regel so nicht geschlossen werden, doch zumindest wird so ein Teil der Lücke im staatlichen Versorgungssystems geschlossen. Um den aktuellen Lebensstandard halten zu können, sollte weitere Eigenvorsorge getroffen werden.

Jeder förderberechtigte Sparer erhält eine Grundzulage durch die staatliche Förderung und die Kinderzulage. Zudem gibt es eine Steuerersparnis im Rahmen des Sonderausgabenabzugs. Die Grundzulage beträgt 154 Euro pro Jahr, die Kinderzulage 185 Euro, für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, wurde sie auf 300 Euro pro Jahr erhöht. Die Kinderzulage wird dann gewährt, wenn ein Zulageberechtigter mindestens ein Jahr lang das Kindergeld für ein Kind erhalten hat. Solange Anspruch auf das Kindergeld besteht, wird auch die Kinderzulage gewährt. Wenn das Kind noch in der Ausbildung steht und keine eigenen Einkünfte vorweisen kann, kann dies unter Umständen bis zum 27. Lebensjahr der Fall sein.

Um die volle staatliche Zulage zu bekommen, gibt es einen Mindestbeitrag, der von den beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahres ableitet. Wer den Eigenbeitrag nur anteilig zahlt, bekommt auch nur eine anteilige Zulage.
Aufgrund der staatlichen Regelungen birgt die Riester-Rente nur wenige Risiken und im Gegenzug dazu viele Vorteile wie beispielsweise die Garantie einer lebenslangen Rente. Wenn der Versicherte stirbt, so erhält der Ehepartner die Auszahlungen weiter. Auch die Finanzierung von Wohneigentum kann durch die Riester-Förderung getätigt werden.

Jeder, der gesetzlich rentenversichert ist, kann die Förderung beantragen. Auch Beamte können die Riester-Rente in Anspruch nehmen. Insbesondere für junge Menschen ist dies sehr sinnvoll, denn je früher mit den Einzahlungen begonnen wird, desto höher werden die späteren Auszahlungen ausfallen. Nicht föderungsberechtigt sind freiwillig Versicherte, nicht rentenversicherte Selbstständige oder Bezieher von Altersrenten. Auch geringfügig Beschäftige ohne Aufstockungsbeträge oder Bezieher einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, die keine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung ausüben, sind nicht förderungsberechtigt.
Für die Anlage bieten sich viele Optionen, die sich je nach Alter, Risikogruppe und der gewünschten Art der Investition richten. Hier ist es sinnvoll, sich umfassend zu informieren, um die bestmögliche und individuell zugeschnittene Lösung zu finden.

Veränderungen im familiären Umfeld gehen auch immer mit finanziellen Veränderungen einher. Sei es, ob Sie eine Trennung hinter sich haben oder gerade einen eigenen Hausstand gründen. Gerade dann müssen Sie sich einen Überblick verschaffen über das, was Sie zahlen müssen, nämlich Ihre Miete inklusive Nebenkosten, und dem, was Sie unter Umständen zusätzlich noch leisten müssen, etwa Kredite oder die Beitragszahlung für Versicherungen. Damit Ihnen der Start in die eigenen vier Wände gelingt und Sie nicht ein Opfer Ihrer Finanzen werden, sollten Sie einige Tipps beachten.

Kredite:
Einen Kredit zu beantragen ist nicht schlimm, auch wenn dieser lediglich zur Finanzierung der Wohnungseinrichtung oder des Autos dient. Sie müssen aber immer bedenken, dass die Raten Ihr monatliches Budget zuweilen erheblich einschränken. Damit Sie Ihre Alltagsausgaben weiter tätigen können und der Monat nicht schon am 20. für Sie zu Ende ist, sollten Sie die Kreditlaufzeit über die üblichen 36 Monate hinaus wählen. Sie müssen dann zwar länger zahlen, doch ist die monatliche Kreditrate erheblich niedriger.

Versicherungen:
Versicherungen sind notwendig und zuweilen auch verpflichtend, wenn Sie nur an die Kfz-Haftpflichtversicherung denken. Aber auch die private Haftpflichtversicherung sowie der Abschluss einer Hausratversicherung sind ebenso notwendig wie Verträge, die der privaten Altersvorsorge dienen. Denken Sie daran, den Vertragsbeginn der einzelnen Versicherungen so zu legen, dass Sie nicht alle Prämien auf einmal zahlen müssen. Auch ist es denkbar, dass Sie die Beiträge halb- oder vierteljährlich zahlen, selbst wenn Ihnen dafür ein geringer Aufschlag in Rechnung gestellt wird. Außerdem sollten Sie darauf achten, nur Versicherungen abzuschließen, die Sie tatsächlich auch benötigen.

Alltag:
Führen Sie ein Haushaltsbuch, lassen Sie sich am Monatsanfang Geld von Ihrem Girokonto auszahlen, mit dem Sie Ihre Einkäufe des täglichen Bedarfs tätigen. So behalten Sie den Überblick über Ihre Finanzen. Und wenn doch einmal eine bargeldlose Zahlung erforderlich ist, schreiben Sie diese in Ihr Haushaltsbuch.
Es gibt ganz sicher noch weitere Tipps, wie Sie Ihre Finanzen im Überblick behalten. Wenn Sie diese beachten, wird Ihnen das Schicksal vieler Verbraucher nämlich erspart bleiben: Die Privatinsolvenz.

Sofort zum Kredit

Anstatt mühsam durch langfristige Sparleistungen können Sie die nötigen Mittel für verschiedene Anschaffungen schnell und bequem durch einen Sofortkredit aufnehmen. Der Kredit bietet Ihnen die Möglichkeit private Finanzierungsvorhaben zügig in die Tat umzusetzen oder ausstehende Kredite vorzeitig zurückzuzahlen und so Kosten zu sparen. Unabhängig von den verschiedenen Finanzdienstleistern wird der Sofortkredit meist in Form eines Ratenkredites zur Verfügung gestellt. Hierdurch wird Ihnen der gewünschte Betrag, der entsprechend Ihrer Bonität und Ihres Bedarfs bei Abschluss des Kreditvertrages festgelegt wird, in einer Summe ausgezahlt. Meistens unterliegt der Kredit keinem Verwendungszweck, so dass die Finanzierungsmittel anders als bei einem Kfz Kredit oder einem Immobilienkredit nach Belieben eingesetzt werden können.

Gleichzeitig bedeutet dies, dass Sie der Bank keine Nachweise über die Nutzung des Kredites vorlegen müssen. Für die Rückzahlung des Privatkredites wird eine Laufzeit vereinbart, die in der Regel bis zu 96 Monate betragen kann, und während der Sie monatliche Raten leisten. Diese Raten können in ihrer Höhe meistens nicht verändert werden und dienen sowohl zur Tilgung des Kredites als auch zur Rückzahlung der Zinsen. Einige Anbieter von Sofortkrediten erlauben zusätzliche Sondertilgungen zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr oder bis zu einem bestimmten Betrag. Andere Kreditgeber ermöglichen Ihnen sogar den Kredit in seiner gesamten Höhe vorzeitig zurückzuzahlen. Hierdurch können Sie Zinskosten sparen und die Laufzeit verkürzen. Der Zinssatz des Kredites gilt für die gesamte Laufzeit und ist unabhängig von Schwankungen des allgemeinen Zinsniveaus, so dass Sie keine unkalkulierbaren Zinssteigerungen befürchten müssen.

Die genaue Höhe des Festzinssatzes hängt von den Konditionen der Bank, den Rahmenbedingungen des Kredites und Ihrer Bonität ab. Bei einem Vergleich verschiedener Kreditangebote sollten Sie stets auf den effektiven und nicht den nominalen Zinssatz achten. Dieser ist höher und gibt die gesamten Kosten der Kreditaufnahme pro Jahr an, da hier neben dem Zinssatz auch weitere Gebühren wie ein Bearbeitungsentgelt inbegriffen sind.

Private Altersvorsorge

Auch wenn Sie es nicht mehr hören können, aber an der Tatsache an sich, dass Ihre gesetzliche Rente im Alter nicht mehr ausreicht, um Ihren gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten und Sie insofern ergänzend privat für Ihr Alter vorsorgen müssen, führt kein Weg vorbei.

Dabei macht es Ihnen der Gesetzgeber recht einfach, eine private Altersvorsorge aufzubauen. Denn im Zuge der vor zehn Jahren eingeführten staatlichen Zulagenrente, auch Riester-Rente genannt, haben Sie die Möglichkeit, nach Abschluss einer besonders für diese Form der privaten Altersvorsorge zertifizierten Lebens- oder Rentenversicherung Zulagen vom Staat zu erhalten. Dabei richtet sich die Höhe der gewährten Zulagen einerseits nach Ihrem Bruttoeinkommen, von dem Sie mindestens 4 % bzw. maximal 2.100 € in den Vertrag jährlich einzuzahlen haben. Und andererseits richtet sich die zu gewährende Zulage, die Sie über Ihre alljährliche Einkommensteuererklärung beim Finanzamt beantragen müssen, nach der Anzahl der Förderberechtigten.
So erhalten Sie selbst, Ihre Ehepartner sowie all Ihre Kinder, für die Sie Kindergeld beziehen, die Zulage, die direkt nach Gewährung in den Vertrag fließt. Nicht selten reduziert sich dann Ihr Eigenanteil an der Riester-Rente deutlich, da die Zulagen mit eingerechnet werden. Sollten Sie also über ein nicht so hohes Einkommen verfügen und zudem noch Kinder haben, entspricht die Riester-Rente einer idealen Vorsorge fürs Alter. Wenngleich Sie beachten müssen, dass Sie die dann gewährte monatliche Rente aus dem Vertrag versteuern müssen.